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"Flipped Classroom", "Blended eLearning"& Co. - neue didaktische Konzepte bekommen einen Schub!



Mit Zunahme der Digitalisierung fallen häufig Begriffe wie "Inverted" oder "Flipped Classroom", "Blended eLearning" etc. Doch was verbirgt sich dahinter? Worin liegen die Unterschiede? Was bedeutet das für die Personal- und Organisationsentwicklung?


Längst befinden wir uns in der VUKA-Welt, die von Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität geprägt ist. Die Zeit und deren produktive Verwendung wird immer mehr zum kritischen Faktor in nahezu allen Lebensbereichen. Das gilt auch für das lebenslange Lernen und die Qualifizierung von Mitarbeiter*innen.


Die Corona-Pandemie beschleunigt diesen Prozess und zeigt uns die Grenzen gewohnter Handlungsmuster auf. Die Effekte werden auch den Trainingsmarkt aufrütteln. Die Angebote für Aus-, Fort- und Weiterbildung verlangen künftig - nicht nur aufgrund der zunehmenden Verlagerung der Lernräume in die digitale Welt - dringend nach einer Überarbeitung der bisherigen Mind- und Lernsettings.


In klassischen Seminaren und Workshops wird ein Großteil der Zeit für die unteren beiden Stufen der Bloom'schen Taxonomie (Wissen, Verstehen) investiert (s. Grafik "klassisches Lernen"). Viele Ausbildende sind es gewohnt, vor der Gruppe frontal zu unterrichten, Grundlagen zu vermitteln und ihr Seminardesign abzuarbeiten.

Die Teilnehmer*innen kommen - im besten Fall neugierig - aber meist unvorbereitet zum Kurs und lassen sich erst einmal mit der Einführung in die Grundlagen berieseln. Natürlich wird neues Wissen auch in Rollenübungen und Gruppenarbeiten im Seminar erprobt und geübt; die dafür verbleibende Zeit ist aber oft sehr knapp bemessen.


Was wäre, wenn wir Gruppenlernen und individuelles Lernen umdrehen und sozusagen "auf den Kopf" stellen?


Das Konzept des Flipped Classroom“ (auch "Inverted Classroom") - „to flip something” bedeutet „etwas umdrehen“ - funktioniert folgendermaßen:


Lernende erhalten im Vorfeld didaktisch professionell aufbereitete Lernunterlagen in Form von Video-Tutorials, Audiofiles und diversen anderen Arbeitsmaterialien. Damit verschaffen sie sich zunächst selbst (individuell) einen Überblick über die Grundlagen und kommen dann bereits mit Vorwissen, spezifischen Fragen und persönlichen Anliegen zum gemeinsamen Workshop (virtuell oder in Präsenz). Dort wird die Zeit intensiv für praktisches Üben, Erfahrungsaustausch, Weiterentwicklung - also für Anwendung und Analyse - genutzt.


Die Synthese und Evaluation wird mittels Peergruppen und Coachings fortlaufend betreut.


Hybrides Lernen bezeichnet einen Methodenmix aus Präsenzschulungen und elektronischem Lernen, das häufig auch als „blended eLearning“ bekannt ist. Darunter versteht man die Kombination von unterschiedlichen Methoden und Medien. Der klassische Präsenzunterricht, moderne Formen von E-Learning, formelles und informelles Lernen werden hierbei didaktisch sinnvoll kombiniert, aufeinander abgestimmt und verknüpft.


Wie verändern sich die Rollen der Teilnehmer*innen und der Vortragenden?


Diese Konzepte setzen voraus, dass die Lernenden mehr Verantwortung für selbstständiges Lernen übernehmen. Sie werden aus ihrer zumeist eher passiven Rolle als Lernkonsumenten herausgeholt und gestalten ihre Lernumgebung und Lernerfahrung individuell. Die Zeit für den Wissensaufbau kann dabei frei eingeteilt und das Lerntempo individuell angepasst werden. In den gemeinsamen Präsenzteilen werden kollaboratives Arbeiten und soziales Lernen gezielt gefördert.


Auch die Rollen der und Anforderung an die Vortragenden verändern sich: Sie werden mehr zum/r Moderator*in, Coach und Lernbegleiter*in, der/die primär den Lernrahmen schafft, die Inhalte neu aufbereitet, beim Wissenstransfer in die Praxis unterstützt und die Lernprozesse nachhaltig begleitet.


Unsere E-Learnings und Flipped Classrooms sind …

… individuell und flexibel konzipiert … maßgefertigt für Ihre Zielgruppe … didaktisch fundiert

… qualitativ hochwertig … zeit- und ortsunabhängig nutzbar


Ihr Nutzen:

  • Geringere Seminar- und Organisationskosten

  • Mehr produktive Arbeitszeit durch Reduktion von Präsenz- und Reisezeiten

  • Mehr Eigenverantwortung für den Lernerfolg

  • Individualisierung des Wissensaufbaus je nach Vorwissen

  • flexible Zeiteinteilung zwischen den Präsenzphasen

  • Professionelle Begleitung der Lernenden über die gesamte Lernstrecke

  • Vernetzung und Wissenstransfer im Unternehmen


Bei Interesse unterstützen wir Sie bei der Neukonzeption und Anpassung Ihrer bisherigen Schulungsprogramme. Sprechen Sie uns direkt an. Wir freuen uns auf Sie!


Für Rückfragen steht Ihnen Nathalie Broger gerne zur Verfügung:

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