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Weiterbildung in der Krise? - 5 Gründe für Unternehmen, jetzt zu investieren!



Die Corona-Krise und ihre Auswirkungen im beruflichen, sozialen und privaten Umfeld (Kurzarbeit, Homeoffice, drohende Arbeitslosigkeit, …) stellen Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter*innen gleichermaßen täglich vor neue Herausforderungen.


Spätestens jetzt sind die Auswirkungen der digitalen Zukunft - ob gewollt oder ungewollt - in vielen Bereichen spürbar. Die gesamte Arbeitswelt erfährt bereits seit einigen Jahren einen grundlegenden, strukturellen Wandel. Neben der Globalisierung, Digitalisierung und Konnektivität tragen auch die demographischen Veränderungen zu den beschleunigten Umwälzungen bei. Die Krise wirkt dabei als Lupe und verstärkt das, was schon vorher vorhanden war.


"New Work" ist längst kein leeres Schlagwort mehr! Die neue Art zu denken, der Wunsch nach Veränderung, nach persönlicher Sinnstiftung und Persönlichkeitsentwicklung, aber auch die Digitalisierung stellen immer mehr Menschen der "alten" Arbeitswelt vor die Frage, wie sie die Zukunft besser bewältigen können. Es ist offensichtlich, dass akuter Handlungsbedarf danach besteht, die jetzige und die kommenden Generationen für die "neue"Arbeit zukunftsfit zu machen.


Es geht um die zentrale Frage, wie wir Arbeit und Führung neu definieren und organisieren, um weiterhin einen werthaltigen Beitrag zum Unternehmenszweck liefern zu können.



Wir haben fünf Gründe formuliert, warum es sich gerade jetzt lohnt, in die Weiterentwicklung der Mitarbeiter*innen und Führungskräfte zu investieren:


1. Mitarbeiterbindung erhöhen

Aufgrund mangelnder Planungssicherheit und veränderter Rahmenbedingungen gilt es, die neuen Herausforderungen in erster Linie mit dem bestehenden Team zu bewältigen und gut integrierte Mitarbeiter*innen und Leistungsträger*innen im Unternehmen zu halten. Die Möglichkeit der persönlichen Weiterentwicklung durch Aufzeigen von Zukunftschancen sorgt - gemeinsam mit weiteren begleitenden Maßnahmen - für ein höheres affektives Kommitment und damit für eine höhere emotionale Bindung der Mitarbeiter*innen an das Unternehmen! Dies ist gerade jetzt ein Schlüsselelement zur Krisenbewältigung.


2. Neue Kompetenzen aufbauen

Veränderte Rahmenbedingungen bringen neue Anforderungen und erfordern meist auch die Entwicklung und Festigung neuer Kompetenzen bei Mitarbeiter*innen und Führungskräften. Externe und interne Veränderungen führen zwingend zu einer Überprüfung der "Kompetenzlandkarte" im Unternehmen. Welche Kompetenzen benötigt unser Unternehmen künftig, um weiterhin erfolgreich zu bleiben? Sind diese in den aktuellen Teams vorhanden? Können diese aufgebaut werden? Welche Kompetenzen müssen "zugekauft" werden? Diese und andere Fragen führen dazu, dass strategisch geplante Organisations- und Personalentwicklung zu einem wichtigen Wettbewerbsvorteil wird. Von unkoordinierten, punktuellen Maßnahmen muss man sich verabschieden.


3. Digitale Fitness stärken

Online-Meetings und Konferenzen, Workshops und Webinare mit eLearning-Tools, Coachings und Kollaboration standortverteilter Teams mit agilen Online-Werkzeugen werden Präsenzveranstaltungen mit persönlicher Interaktion zwar nie vollständig ersetzen können. Die Entwicklung digitaler Kompetenzen bei Mitarbeitern*innen und Führungskräften ist jedoch ein Gebot der Stunde. Langfristigen Erfolg wird vermutlich eine gute Mischung aus Online- und Präsenzformaten bringen.


4. Verstärkt den Nachwuchs fördern

Jene Unternehmen, die die Ausbildung des qualifizierten Nachwuchses, die gezielte Förderung von Talenten und die Weiterbildung ihrer bestehenden Belegschaft vorantreiben, werden langfristig zu den Gewinnern zählen. Ausbildung von Anfang an fördert die Bindung ans Unternehmen. Bereits in wenigen Jahren, werden die Belegschaften der Unternehmen vorwiegend aus Mitarbeiter*innen der Generationen Y und Z bestehen. Die veränderten Lebens- und Arbeitskonzepte dieser Generationen werden massive Auswirkungen auf die Führungs- und Arbeitsstrukturen und auf die Kultur in Unternehmen mit sich bringen. Je früher man sich darauf einstellt und als Arbeitgeber attraktive Angebote für diese Zielgruppen entwickelt, desto größer wird auch hier der Wettbewerbsvorteil sein.


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5. Phasen geringerer Auslastung nutzen

In jeder Krise steckt auch eine Chance. Dadurch entstandene Phasen geringerer Auslastung sollten für wichtige Zukunftsprojekte im Bereich der Organisations- und Personalentwicklung genutzt werden. Lange aufgeschobene Change-Projekte, das Abschneiden "alter Zöpfe" und das Vorantreiben längst notwendig gewordener Investitionen in die Zukunftsfitness des Unternehmens finden jetzt Luft und Raum für ihre Umsetzung.


Zum Glück sind viele Unternehmen hier bereits auf einem guten Weg und investieren auch in der Krise kräftig in diese Zukunftsprojekte.


Ihr Team von Kre-aktiv - Wissen erleben!




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